Bericht von This zum Inferno

Am Samstag 18.August startete Mathias Nüesch zu einem neuen Multisport Abenteuer.

Der Inferno gilt als einer der schönsten und zugleich härtesten Triathlons mit seinen 5500 Höhenmeter.

Der Start am Samstagmorgen fiel im mit 21Grad recht warmen Thunersee, rechtzeitig vor dem Sonnenaufgang. Unerwartet musste Mathias als schwacher Schwimmer eine Gruppe anführen und fand selber erst auf dem letzten km Unterschlupf in einer parallel schwimmenden Gruppe.

Nach für seine Verhältnisse starker Schwimmzeit von 53min wechselte er als 48 Overall auf das Rennrad.

Auf dem Rennrad wollte Mathias seine Energie noch etwas für den langen Tag aufsparen. Bei schönstem Wetter wurde das Berner Oberland von seiner atemberaubendsten Seiten durchfahren. Über den Beatenberg und die große Scheidegg nach Grindelwald. Dort erfolgte der Wechsel auf das Mountainbike, wo sich ein Großteil der Strecken über einfache Teer- und Kieswege über die kleine Scheidegg erstreckte. Nur eine kurze Strecke zog sich als Singletrail talabwärts. Dafür war die Kulisse in der schönen Bergwelt umso eindrucksvoller.

In Stechelberg folgte dann der abschließende Wechsel auf die eigentliche Paradedisziplin von Mathias, das Laufen. Er startete jedoch mit einem etwas mulmigen Gefühl, da der Berglauf auf das über 2000 Höhenmeter liegende Schilthorn doch etwas Spezielles und Ungeübtes war.

Und prompt litt er nach nur 8km Laufen schon an der ersten Energiekrise. Glücklicherweise kamen alle 2km ein Verpflegungsposten wo sich Mathias mit Cola bis auf den Gipfel retten konnte.

In Mürren gab der Speaker die Zwischenrangierung von Mathias im 7.Rang mit der besten Laufzeit in diesem Abschnitt bekannt. Durch diese erstmalige Information über den Rennverlauf motiviert, startete Mathias die abschließende Aufholjagt und konnte nochmals zwei Athleten überholen und auch bis auf 1min auf den 4.platzierten Ramon Krebs aufholen.

Überglücklich, müde und zufrieden waren dann die Gefühle auf dem im Gipfel oben. 5. Rang Overall und 2.Rang in der Altersklasse war ein gutes Ergebnis in einem stark besetzten Triathlon mit dem Profitriathlethen Sämi Hürzeler als Sieger.

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